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Bearbeitung für dreistimmigen Jugendchor SSA (S1 d1-g2, S2 A d1-c2, A h-Bb1) mit einfachere und etwas schwierigere Klavierbegleitung
Bearbeitet von Slavko Avsenik jun.
Der Text ist in slowenischer Sprache verfasst.
Kurz nach der Unabhängigkeit Sloweniens erhielt Slavko Avsenik den Anstoß, über eine mögliche alternative Hymne für Slowenien nachzudenken. Er war von der Idee begeistert und machte sich mit großem Eifer an die Arbeit. Wie üblich kam ihm sehr schnell eine Idee, in der er die Unbeugsamkeit eines Sturmbaums (auf Slowenisch „Viharnik“, wie im slowenischen Titel), der hoch in den Bergen beharrlich und standhaft dem Lauf der Zeit und dem Wetter trotzt, mit dem Schicksal des slowenischen Volkes verband, das sich unter ähnlich schwierigen Umständen im Laufe der Geschichte behauptet hat. Doch der Sturmbaum, der in dieser festlichen Zeit in der Frühlingssonne erstrahlte, drückt mit seiner Trotzigkeit auch ein Kompliment an die slowenische Volksunterhaltungsmusik aus, die trotz ihrer schwierigen Anfänge durchgehalten und überlebt hat. Die Uraufführung erfolgte in einer Bearbeitung von Slavkos Bruder Vilko unter der Leitung von Marko Munih beim ersten Konzert mit Avsenik-Musik zusammen mit dem Symphonieorchester RTV Slowenien im Jahr 1999 im SNG Maribor.
Später wünschte sich der Komponist weitere Änderungen, weshalb er seinem Sohn, Slavko Avsenik jr., vorschlug, das Lied komplett neu zu komponieren. Auch Ivan Sivec passte seinen Text an, und Slavko jr. arrangierte das Lied anschließend für verschiedene Besetzungen – für ein Oberkreinerquintett, Chöre, ein Blasorchester, ein Bläserquintett …
Im Jahr 2009, anlässlich der Ernennung von Slavko Avsenik zum Ehrenbürger, wurde das Lied zur offiziellen Hymne der Gemeinde Radovljica. Seine endgültige Form erhielt es erst zwei Jahre nach dem Tod von Slavko Avsenik, beim nächsten Konzert mit Musik der Avseniks zusammen mit dem Symphonieorchester RTV Slowenien im Jahr 2017 im Cankarjev dom. Auf Wunsch von Slavko jr. fügte Ivan Sivec dem bis dahin rein instrumentalen Teil einen Text hinzu, wodurch das Lied nun auch ohne Begleitung – a cappella – gesungen werden kann. Begleitet vom Orchester und dem Jugendchor sang der Tenor Aljaž Farasin das Lied unter der Leitung des Dirigenten Simon Dvoršak.